Ernte 2008

Erntezeit


Die Ernte 2008 hat begonnen, im unteren Cauca-Tal, 1600 m.ü.M. dauert sie zwei Monate. Auf der Dezalé-Farm auf 2000 Metern Höhe beginnt es langsam, der Ernteprozess ist länger er wird im August enden. Der erste Regen im September verursacht die Blühinduktion. Juli und August sind heisse Sommermonate der Regen bleibt dann meist völlig aus. Die Kaffeestaude bereitet sich aber auf die Blühphase vor. Neun bis zehn Monate nach der Befruchtung sind die Früchte reif.
6000 Stauden stehen in der Produktionsphase, 1.5 kg Kaffeekirschen pro Baum, 9000 Kilo Arabica -Caturra und –Variedad Colombia werden auf Dezalé anfallen. Dafür müssen 1800 Pflückstunden investiert werden.
Das geröstete Resultat: 1150 Kilogramm Dezalé - Café de origen, die kolumbianische Hochlandperle.

Auch dieses Jahr werden es zwei Lieferungen sein. Im Februar konnten wir 220 Säcke (7700 kg) Roh-Kaffee in die Schweiz schicken. Die Früchte hatten den Ursprung Turminá-Inzá. Silvio Muñoz, Luis A. Salazar, Maria Santa Muñoz, Omer Sanchez, Luis Eduardo Cruz, Paulina Sanchez usw. 14 Bauern haben zum Gelingen der Lieferung beigetragen.
Im August wird eine ähnliche Menge bereit sein für die Reise.

Aber nicht nur Kaffee: Auf der Dezalé-Farm pflanzten wir im letzten Jahr 800 Waldbäume und Bambus. Die fünf Baumarten wachsen entlang dem Bächlein El Ejido. Der eine Hektare grosse Wald wird eine Feuchtezone schaffen und viel Sauerstoff produzieren!

Wetter


Juni bis August 2007 waren trocken und warm. Im September begann die Regenzeit. Ein starker La Niña-Effekt installierte sich und machte uns das Leben schwer. Feuchtkalte Pazifik-Strömung liess die Temperaturen sinken und brachte viel Regen. Erst in der Osterwoche, im März 08 verbesserte sich die Lage. Auf der Dezalé-Farm befielen aggressive Pilze Pellicularia koleroga und Mycena citricolor einen Drittel der Kaffee-Stauden. Die Blätter, aber auch die Früchte vertrockneten oder verfaulten. Die Bäume stehen dann nackt da, es ist zum Weinen! Phoma sp. ist ein anderer Pilz der die Spitzen der Äste befällt. Doch gegen ihn kann sich die Pflanze wehren, sie lässt den Pilz verdursten, die Früchte werden gerettet.
Leider nicht genug! Unser Inzá-Kaffee welcher am 14. Februar bereit war für den Export, bestand den Test nicht! 13.25% Feuchtigkeitsgehalt, die Limite für den Export ist 12%. In einem aufwändigen Prozess mussten wir die 220 Säcke vom Lagerhaus der Federación (FNC) in eine Halle der Cooperativa verschieben. Mit Warmluft wurde dort in drei Tagen der Feuchtigkeitsgrad berichtigt.


Hans Ruedi Auer, Popayán 13.05.08

Das Dezalé-Jahr 2007

Das Dezalé-Jahr 2007 Popayán 28.07.07



Im Februar konnten wir 200 Sack, 7000 kg Rohkaffee exportieren,
in die Schweiz 170 Sack und nach Barcelona 30.
Die Sendung hatte unsere 22 Farmen aus Turminá-Inzá als Ursprung.
Im August werden es 266 Sack sein die auf die Reise gehen.
Popayán – Buenaventura Hafen – Rotterdam – Knonau Dezalé-Lager.
Es sind 34 Farmen beteiligt. Popayán und Urubamba mit 7200 kg,
aus der Zwischenernte von Turminá-Inzá kommen 2100 kg.
Unserer geschätzten Kundschaft offerieren wir damit die Möglichkeit,
Kaffees aus der westlichen Region des mittleren Andenzuges mit
der Östlichen zu vergleichen.
Unser Projekt hat zwei neue Mitglieder bekommen.
Edgar Julio Muñoz aus Urubamba-Samboni bajo und Nilsa Munõz
aus dem Tambo, beides Biobauern.
Wir haben von Mai bis Juli vier Mal Besuch aus der Schweiz erhalten.
Nach einer langen Durststrecke ist das wunderbar, Kolumbien ist
touristisch nicht mehr out. Ich konnte unseren Gästen unsere
Kaffee-Kultur zeigen, das macht unheimlich Spass.

Ihr Hansruedi Auer, Dezalé – Café de origen

www.dezalecafe.com dezalecafe@yahoo.com

057 2 823 55 32 Popayán-Cauca Colombia

41 Millionen Kolumbianer

41 Millionen Kolumbianer, 1 Million AHV Bezüger


Das 41 Millionen Einwohner zählende Kolumbien ist ein riesiges Land.


Der grösste Teil lebt in den Städten, damit ist das Land nur schwach besiedelt. Die Kinder die auf dem Land wohnen, besuchen meist nur die Primarschule. Es gibt aber Kinderhorte, zum Beispiel auf der Farm von Narzisa Rojas



Narzisa Rojas –El Socorro-Inzá
Die kleine Farm mit Kinderhort. Total vielseitig, ein grosser Garten und ein Spielplatz. 1100 Kaffee-Bäume, 1ha misst die Plantage. Ein buntes Gemisch von Kaffee, Frucht- und Gemüse-bäumen ist der Schatz dieser Farm.


Inzá und sein Umfeld gehörte den Paéz-Indianern bis dann die Conquistadores, die Spanier sich auch dort breit machten. Die heutige Bevölkerung ist ein Mischvolk. Es gibt
aber noch Urbewohner, die Paéz-Indios haben schöne und feine Gesichtszüge, es sind stolze Menschen.


Die Indios des Departementes Cauca:
Paéz, Guambianos, Totoreo, Guanaca, Coconucos,Yanaconas, Esperara Siapidara

Ein Wort zur AHV: Nur 25 % der Kolumbianer sind einer Kasse angeschlossen, Heute gibt es 1 Million AHV Bezüger, also 2.5 % der Gesamtbevölkerung. Die grosse Mehrheit der Bezüger erhält nur den Mindestbetrag 250 Franken pro Monat. Die bestgestellten erhalten aber 28 Mal so viel, 7000 Franke! Damit lebt man gut im Land. 51% das sind 21Millionen der Kolumbianer sind arm. Als arm eingestuft wird eine in der Stadt/ Dorf lebende Familien welche mehr als vier Köpfe zählt und weniger als 1,000.000 Pesos (500 CHF) Einkommen hat pro Monat.


Geburtenrate in Kolumbien:
1965, 7 Kinder pro Familie
2004, 2.7 Kinder pro Familie !!!


Die Menükarte

Die Menükarte ist nicht sehr vielseitig


Unsere kleinen Betriebe erwirtschaften im Jahr 5000 Franken, die einen etwas mehr, viele etwas weniger. Es ist daher sehr schön wenn man auf dem eigenen Hof Gemüse anbauen kann, ein paar Hühner hält und eine Milchkuh.


Nelcy Ortega und ihr Mann Willson wohnen in Urubamba, sie haben zwei Töchter und einen Sohn. Die Mutter von Nelcy lebt im Nachbarweiler Samboni. Stolze neun Kinder hat diese zur Welt gebracht. Nur ein Sohn ist weggewandert, er lebt in Cali der Großstadt, die 2 ½ Autostunden nördlich liegt. Nelcy, ihr Bruder Alcydes und ihre Schwester Maria Elena, die Frau von Jairo Montilla, sie alle sind am Dezalé – Projekt beteiligt.


Die Menükarte ist nicht sehr vielseitig

Nelcy und Tochter Maria Geldi in ihrer Küche.
Das Morgenessen besteht aus Reis und etwas Siedfleisch, beim Mittag- und Abendessen kommt die typische Gemüsesuppe „Sancocho“ auf den Tisch. Die dort verwendeten Kartoffeln müssen aber zugekauft werden. Fast alle Kartoffelarten wachsen in den kälteren Regionen auf 2500 Metern Höhe. Dasselbe gilt für Zwiebeln. Auch Milch muss gekauft werden, deshalb ist sie für die Familie ein Luxusartikel. Aber Zuckerrohr gedeiht gut,
er ist ein wichtiger Kalorienspender.



Die kleine Farm von Nelcy misst nur gerade 1 ½ Hecktaren. Von den 1200 Kilogramm Kaffee „Pergamino seco“ die dieses Jahr geerntet wurden, konnte sie 560 kg an Dezalé verkaufen. Neben dem Kaffee, stehen 30 Bananebäume der Sorte Harton auf der Plantage. Damit wurden auf dem Markt 200 Franken erzielt. Sie haben aber noch mehr Bananenbäume, diese tragen kleinere Früchte und sind für den Eigengebrauch bestimmt. (Ein Bananenstrauch produziert bis ca. 100 Einzelbananen). Auch für den Eigengebrauch werden Bohnen, Mais, Erbsen sowie Juca (Mañok) angepflanzt. Es finden sich noch ein paar Orangen-, Zitronen- und Papaya-Bäume. Auch die Avocado fehlt auf keiner Farm.
Die Avocadofrucht ist kostbar, sehr Nährstoffreich mit einem Fettgehalt von 23 %. Zudem ist der Baum ein guter Schattenspender in der Kaffee-Plantage.



Das Mikroklima von Urubamba

Die Pflanzenvielfalt

Unsere Farmen sind Kleinplantagen. Ein funktionierendes Ökosystem.

Kleinfarm

Die Grossfarm, eine Sonnenplantage

Auf dem Wege nach Urubamba

Wir sehen riesige Kaffee-Plantagen. Meist sind es Sonnenplantagen ohne Schattenbäume. Kolumbien ist zusammen mit Vietnam der zweitgrösste Kaffeeproduzent der Welt. 13 bis 16 Mio. Säcke a 60 kg werden jährlich exportiert. Brasilien ist mit 30 bis 40 Mio. Säcken der Grösste. Weltweit werden jährlich 110 bis 130 Mio. Sack Kaffee produziert.

Grossfarm

Strategie

Die Dezalé Strategie

Vier Kriterien die für das Berechnen des Ökobonusses gelten.


1. Schattenbäume Ihre Anzahl und Vielfalt

Sie schützen den Kaffee vor intensiver Sonnenbestrahlung und helfen dem Boden die Feuchtigkeit zu konservieren. Manche Baumarten können den Boden mit Stickstoff versorgen.
Solche Schattenspender sind doppelt wertvoll in der Mischkultur. In unserer Region finden wir eine grosse Vogelvielfalt, hohe Bäume sind ihr Zuhause.

2. Bodenpflege, Erosionsschutz

Kaffeeplantagen in Kolumbien liegen fast ausschliesslich in der hügeligen Andenlandschaft.
Die Bodenerosion ist an den vielfach steilen Hängen eine grosse Gefahr. Regengüsse bewirken das Wegschwemmen der nicht ersetzbaren fruchtbaren oberen Bodenschicht, des Humus.
Dieser Boden muss geschützt werden! Das geschieht durch ein gezieltes pflanzen und pflegen von Nutzkräutern und Gräsern mit einer feinen Wurzelstruktur. Diese nützlichen Pflanzen konkurrieren die Kaffeebäumchen im Nährungskreislauf nicht. Im Gegenteil sind viele von ihnen Förderpflanzen "Leguminosen". Dank ihrer Fähigkeit Stickstoff in den Boden einzubringen, kann beim Dünger gespart werden.
Stickstoff ist eines der drei Hauptelemente, die anderen beiden sind Kalium und Phosphor, welche von der Kaffeepflanze aufgenommen werden.

3. Begleitpflanzen

Dort wo Monokulturen stehen ist der Kreislauf der Natur gestört. Schädlinge haben ein leichtes Spiel und befallen den Kaffee. Wer aber auf Pflanzen-Vielfalt setzt, ermöglicht damit
das Funktionieren des natürlichen Ausgleiches. Das intakte Ökosystem wehrt Insekten-Plagen und Krankheiten ab. Zu ihrer Bekämpfung muss keine Chemie eingesetzt werden.
Bauern die eine Pflanzenvielfalt pflegt, sollen dafür belohnt werden.

4. Organischer Dünger

Im Idealfall wird der Dünger den die Plantage benötigt auf dem eigenen Hof erzeugt.
Ein in Produktion stehender Kaffee-Baum braucht je nach Bodenart 2 bis 6 Kilogramm organischen Dünger pro Jahr. Die "Pulpe", das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche deckt im besten Fall die Hälfte dieses Bedarfs ab. Küchenabfälle, Hühner- und Kuh-Mist können ihren Anteil beisteuern.
Wenn organischer Dünger zugekauft werden muss, wird die Rechnung teuer.
Billiger und einfacher ist es Kunstdünger einzusetzen. Zwei Mal im Jahr wird dem Kaffeebaum 100 Gramm davon zugestreut und schon ist die Produktion gesichert. Allerdings geht die Rechnung auf längere Sicht nicht auf. Auch der vollkommenste Kunstdünger kann verloren gegangene organische Materie nicht ersetzen.



Preispolitik

Dezalé - Preispolitik wird aktualisiert

Der gerechte Preis ist immer noch sehr populär.
Ein ökologisch sinnvolles Betreiben der Plantage ist der Wert welcher jetzt noch höher gewichtet wird. Deshalb haben wir ein Ökobonussystem geschaffen.

Mit dem Bonus kann der Preis um 8% verbessert werden.
Beim Basispreis, dem lokal gültigen Tageswert z.B. 3840 Pesos pro kg „Pergamino seco“ (CHF 2.13), dem Dezalé-Mehrpreis 1200 Pesos und dem maximalen Ökobonus 8% sind das 5443 Pesos, 3.02 CHF pro Kilo und damit erhält der Kaffeebauer 42 % mehr für sein Produkt.

Es ist ein attraktiver Bonus welcher der Bauer zu einem naturnahen Bewirtschaften anregt. Unsere 11 Farmen in Urubamba, die 4 von Popayán und die 22 von Inzá sind kleine Familien-Betriebe. Neben dem Kaffee-Baum sind hier schon immer Mais, Bohnen oder Peperoni gewachsen. Die Pflanzen sind gesund. Plagen wie sie in Monokulturen auftreten, gibt es nicht. In der Regel ist eine Schädlings-Kontrolle mit chemischen Mitteln nicht nötig. Das Aufbereiten von organischem Dünger ist aber sehr arbeitsintensiv!

Vier Kriterien die für das Berechnen des Ökobonusses gelten.

1. Schattenbäume

2. Bodenpflege, Erosionsschutz

3. Begleitpflanzen

4. Organischer Dünger

Auf gutem Weg

Unser Projekt ist auf gutem Wege


Popayan, 30. März 2007


Im Februar 2004 schickten wir 90 Säcke a 35 kg in die Schweiz und 30 nach Barcelona. Im Juli waren es 140 Säcke, davon gingen 128 in die Schweiz. Wir exportierten 8000 kg Dezalé-Café.
Im Januar 2005 haben 198 Säcke den Hafen von Buenaventura in Richtung Europa verlassen. Im Juli waren es 204.
2006 waren es 166 im Februar und 256 im August, davon ginge 40 nach Barcelona, der Rest in die Schweiz.
Dieses Jahr, im Februar 200 Sack. Das sind 7000 kg aus unseren 22 Farmen von Inzá-Turmina.
Das Ziel, 20 Tonnen pro Jahr kommt näher.
Es gibt eben immer mehr Dezalé – Café de origen – Freunde!

Der Kaffee – Preis

Der Preiszerfall welcher in den Jahren 1999 begann, fand 2003 sein Ende. Heute wird der kolumbianische „Arabica“ an der Börse in New York zu 1.20 bis 1.30 USD pro Pfund gehandelt. Der Kaffee konnte sich in den letzten vier Jahren um 50 % verbessern. Zu Reichtum führt dies allerdings noch lange nicht.


Nelcy Ortega

Gemüse, Früchte, Braunfieh, Hühner

Im Jahr 2006 haben die Ortegas mit den verkauften Produkten
einen Erlös von ca. 4600 Franken erwirtschaftet.


Dies aus: Kaffee 770kg 1900.-, Gemüsebananen und Früchten 500.-,
Kuhmilch, Rindfleisch und Hühnereiern 2200.-
Die sechsköpfige Familie kann davon nicht leben, sie ist aber sehr
kreativ und nutzt den Boden.


Sie sind fast Selbstversorgend.


Auf der Plantage hat es 130 Gemüsebananen Bäume.
Vier Produktionsjahre brachten 1680 Franken ein, 420 pro Jahr.


Alcides besitzt 2 Milchkühe der Rasse Braunfieh, die zusammen 10 Liter
Milch pro Tag produzieren. 10 Rinder sind am heranwachsen. Die Tiere
weiden auf einer gepachteten Wiese, 20 Gehminuten von der Farm
entfernt. In zwei Jahren sind sie gross genug und werden auf dem Markt
400 bis 450 Franken erzielen. Der Gewinn wird 150 Fr.- pro Rind sein.


Der Hausgarten ist für den Eigenbedarf bestimmt.
Bohnen und Mais, Acelga (Mangold), Cilantro (Koriander) und Peterli,
süsse Essiggurken. Erd- Him- und Heidelbeeren. Tomaten und
Baumtomaten, Lulo (eine Zitrusfrucht), Papaya, Zuckerrohr und
Macadamia (eine Strauchnuss mit harter Schale).
Aus Hierbabuena (Krauseminze), Limoncillo (Zitronengras) und Kamille
wird Tee.

Auch der Coca-Strauch fehlt nicht, eine medizinale Pflanze. Der Saft der
Knospe hilft bei Bauchschmerzen.
Für Reis ist es allerdings zu kalt und für Kartoffeln zu warm. Da dieses
Gemüse aber beim Sancocho, der Tages-Nationalsuppe nicht fehlen
dürfen, müssen sie dazugekauft werden.


Alcides hält 15 Meerschweinchen. In 3 Monaten produzieren diese 150 kg hochwertigen Dünger! Wenn die Tiere ein Jahr alt sind kommen sie als Sonntagsbraten auf den Tisch.
Die 10 Hühner haben ein gutes Leben und sind schön und gut genährt. Ein Entenpärchen lebt bei ihnen. Die Ente produziere ein Fett welches die Hühner vor Krankheiten schütze. Vier Truthähne sind am herumstolzieren.

Das Familienfoto zeigt:

Ana Julia Ortega, Sohn Edwin, Tochter Eliana und Gatte Jairo Montilla. Nelcy Ortega und Ihr Gatte Willson.

Nelcy Ortega
Beiträge 1 - 10 / 16